Osteuropa- und Eurasien-Forschung

Dieser regional definierte Schwerpunkt ist eng an das Institut für osteuropäische Geschichte angebunden, die größte einschlägige universitäre Einrichtung im deutschsprachigen Raum, welche der Geschichte Osteuropas und Eurasiens in ihrer geographischen Breite und zeitlichen Tiefe gewidmet ist. Erweitert wird dessen international anerkannte Forschungsexpertise durch Kooperation mit Kolleg*innen aus den Bereichen der Byzantinistik, Slawistik, Turkologie, Zeitgeschichte und Politikwissenschaft; in curricularer Hinsicht besteht über die MA-Angebote der Studienrichtung Geschichte hinaus starker Anschluss an die MA-Lehrgänge „Interdisziplinäre Osteuropastudien“ und „Women's and Gender History – Matilda“.

Die Mitglieder dieses Schwerpunktes forschen zu den Räumen Ost-, Ostmittel-, und Südosteuropas sowie Eurasiens und berücksichtigen dabei auch globalgeschichtliche Komponenten. Thematische Forschungsschwerpunkte ergeben sich aus der Verknüpfung von Globalgeschichte und Osteuropäischer Geschichte, dem Imperienvergleich, der Diplomatiegeschichte, der historischen Migrationsforschung, der Nationalismusforschung, der Kommunismusforschung, der Geschichte und Kultur Galiziens sowie selbstverständlich aus den einzelnen Staaten und Regionen Osteuropas und Eurasiens.

Schwerpunktsprecher

  • Christoph Augustynowicz 
  • Wolfgang Mueller