Gesellschaftliche und wirtschaftliche Räume

Der Schwerpunkt richtet sich an Dissertant*innen, die sich mit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und damit stets verbundenen kulturellen Prozessen, Praxen und Strukturierungen auseinandersetzen. Diese Perspektivierungen stehen wiederum mit politischen, institutionellen, rechtlichen, wissensgeschichtlichen Aspekten und Zugängen in Verbindung. Die Themen können sich dabei in lokalen, regionalen, nationalen, inter- und transnationalen, europäischen und globalen Räumen situieren wie auch und überlappend in sozialen Räumen, die sich über Interaktion und Kommunikation, Vorstellungen und Wahrnehmungen, Kooperation, Konkurrenz und Konflikt, und Disparitäten und Ungleichheiten konstituieren. Der Schwerpunkt ist offen für ein breites Spektrum an historisch-kulturwissenschaftlichen Themen, die in je spezifischen Raum-Zeit-Konfigurationen analysiert werden.

Die am Schwerpunkt beteiligten Lehrenden sind disziplinär in der Europäischen Ethnologie, der Sozial-, Wirtschafts-, Global-, und Wissenschaftsgeschichte verankert und vertreten eine breite Vielfalt an methodischen und theoretischen Zugängen. Der Schwerpunkt ist transdisziplinär und vom Mittelalter bis zur Gegenwart transepochal ausgerichtet.

Für die Dissertant*innen macht sich der Schwerpunkt zur Aufgabe, Reflexion und Austausch über die Themen und Zugänge der Dissertationsprojekte in kleineren und größeren Seminarformaten zu fördern, Wege in die internationale Forschungslandschaft zu öffnen und dabei insbesondere die Eigeninitiative der Dissertant*innen zu unterstützen, selbstständig Forschungsergebnisse zu präsentieren, zu publizieren und wissenschaftlichen Austausch zu organisieren.

Schwerpunktsprecher*in

  • Margareth Lanzinger
  • Clemens Jobst